Performance Marketing besteht aus drei getrennten Kostenblöcken: Mediabudget (geht an Meta, Google, LinkedIn), Agenturhonorar (Strategie und Steuerung) und Produktionskosten für Creatives. Für laufende Betreuung liegt das Honorar je nach Kanalumfang meist zwischen 2.500 und 8.000 Euro monatlich, ein einmaliges Audit zwischen 2.000 und 6.000 Euro. Entscheidend ist nicht der Stundensatz, sondern ob das Mediabudget groß genug ist, dass Optimierung überhaupt greift — unter etwa 3.000 Euro Monatsspend lohnt sich externe Steuerung selten.
Kaum eine Frage wird im ersten Call häufiger gestellt und seltener klar beantwortet. Wir legen hier offen, wie sich Preise zusammensetzen, welche Modelle üblich sind und woran du erkennst, ob ein Angebot zu deinem Budget passt — inklusive der Fälle, in denen wir selbst absagen.
Die drei Kostenblöcke, die oft vermischt werden
Wenn ein Angebot „5.000 Euro im Monat" nennt, ist die erste Frage: Was davon ist Werbebudget? Diese Unterscheidung ist der häufigste Grund für Missverständnisse — und für Angebote, die sich nicht vergleichen lassen.
Seriöse Angebote weisen alle drei getrennt aus. Wenn ein Anbieter nur eine Gesamtsumme nennt, ist unklar, wie viel deines Geldes tatsächlich in Reichweite geht.
Welche Abrechnungsmodelle gibt es — und welches ist fair?
Wir arbeiten mit festem Retainer, weil er den Anreiz richtig setzt: Unser Honorar steigt nicht, wenn wir mehr Budget ausgeben. Prozentmodelle koppeln genau das Gegenteil.
Welche Spannen sind 2026 realistisch?
Was den Preis nach oben treibt, ist selten der Kanal selbst, sondern die Anzahl paralleler Baustellen: mehrere Märkte, mehrere Sprachen, hoher Creative-Verbrauch, komplexes Tracking über mehrere Systeme. Ein einzelner Kanal mit stabilem Setup ist deutlich günstiger als drei Kanäle im Aufbau.
Ab welchem Budget lohnt sich eine Agentur überhaupt?
Die unbequeme Antwort: Unter etwa 3.000 Euro Mediabudget im Monat ist externe Steuerung meist unwirtschaftlich. Nicht weil die Arbeit weniger wäre, sondern weil zu wenige Datenpunkte entstehen. Optimierung braucht Signale — bei kleinen Volumen dauert jede Entscheidung Wochen, und das Honorar frisst den Vorteil auf.
In diesen Fällen empfehlen wir ein Audit mit Roadmap und Umsetzung inhouse. Das kostet einmalig und bringt oft mehr als sechs Monate unterfinanzierte Betreuung. Wir sagen das im ersten Call, auch wenn es gegen den eigenen Auftrag geht.
Wie du zwei Angebote wirklich vergleichbar machst
Stelle bei jedem Anbieter dieselben vier Fragen, dann werden Unterschiede sichtbar, die im Angebotstext verschwinden:
Der letzte Punkt ist der wichtigste und wird am seltensten gestellt. Werbekonten und Tracking-Setups sollten immer auf deinen Namen laufen. Andernfalls zahlst du beim Wechsel doppelt.
Häufige Fragen zu Kosten
Wissen, was in deinem Fall realistisch ist?
Nenn uns Kanäle, Budget und Ziel — wir sagen dir ehrlich, welcher Rahmen sinnvoll ist und ob externe Steuerung sich bei dir überhaupt rechnet.